Einzel- oder Gruppensitzung? PDF Drucken E-Mail

Einzel- oder Gruppensitzung?

Viele wissen sehr klar, dass Sie Einzelsitzungen bevorzugen, aber für diejenigen, die noch unschlüssig sind, ob die Einzel- oder Gruppensitzung für ihre Lebensfragen oder für beruflichen/finanziellen Themen oder unternehmerischen Fragestellungen für sie infrage kommt, noch ein paar Worte, was der Unterschied zwischen beiden ist.

Der Unterschied zwischen Einzelsitzungen und Gruppen

Während der Einzelsitzungen wird mit Symbolen, bei mir in der Regel am Tisch, gearbeitet. Ich verwende sehr gerne farbige Holzklötzchen, die Augen aufweisen, so dass die Blickrichtung bei der Aufstellung von diesen Klötzchen klar ist. Aber ich verwende auch Playmobilfiguren (siehe das Bild auf meiner Seite "Einzelsitzungen"). Ich weiche auch häufig während der Einzelsitzung auf eine kleine Aufstellungsfläche aus, um gewisse Dinge erfahrbarer zu machen.

"Es gibt Bewegungen in- und außerhalb von Aufstellungen, die bringen nichts, wie z.B. das ständige Weglaufen vor etwas. Da gilt es stehen zu bleiben, trotz dieser inneren Bewegung, und wirklich zu schauen, das heißt, sich mit dem Problem auseinander zu setzen und sich die Lösung zeigen bzw. sich in die Lösung führen zu lassen. Nur so ändert sich etwas." Barbara Klamser

Bei den Einzelsitzungen arbeite ich auch mit den drei Wörtern: dem eigenen Namen, dem Zustand, in dem Sie sich im Moment befinden und mit dem für Sie lohnenswerten Zustand, in den Sie wollen. Dies begünstigt in den Einzel- und in den Gruppensitzungen einen fokussierten Ablauf.

"In dem Moment, wo man Menschen dazu bringen kann, darüber zu reden, was sie möchten, anstatt darüber, was mit der anderen Person nicht stimmt, sieht man sofort eine Möglichkeit für den Beginn einer Lösung." Marshall B. Rosenberg

In der Einzelsitzung folge ich Ihrer Bewegung. In der Regel kommen verschiedene Themen nacheinander hoch, die wir dann gemeinsam anschauen, d.h., es werden häufig mehrere Aufstellungen hintereinander gemacht.

Das Ziel einer Einzelsitzung ist, Sie in Ihren lohnenswerten Zustand zu führen und Sie gestärkt und gelöst zu entlassen.

Das Feedback, das ich häufig in den Einzelsitzungen bekomme, ist: "Toll, das war ja nur ganz für mich alleine gewesen."

An den Ein-Tages-Seminaren nehmen in der Regel ungefähr 10 Personen teil, wobei bis zu 7 Personen dabei selber aufstellen. An den Zwei-Tages-Seminaren, die eine Gruppengröße von maximal 14 Personen haben, stellen in der Regel bis zu 10 Personen auf.

Sie werden mir allerdings in den Einzelsitzungen einen anderen lohnenswerten Zustand sagen, als in einer Gruppe. Also führen Gruppen zu anderen selbst gewollten Zuständen als die Einzelsitzungen und sie führen die Teilnehmer auch gleichzeitig zu den anderen gewünschten Zuständen der anderen Teilnehmer in dieser Gruppe (siehe hierzu auch weiter unten). Gruppen führen weiter. Es geht ja hier auch um einen ganzen Tag.

Bei beiden Sitzungen kommen genau die Informationen in die Symbole oder in die Stellvertreter oder zu dem Aufstellungsleiter, die wir brauchen, um in die Lösung gehen zu können.

"Das Problem ist nicht das Problem. Das Problematische am Problem ist die Art, wie versucht wird, es zu bewältigen." Virginia Satir

Sie können die Struktur der Beratung/Arbeit (Dauer, Anzahl und Häufigkeit der Einzel- zu Gruppensitzungen, Paar- zu Einzelsitzungen) eigenverantwortlich mitgestalten, so dass Sie weitgehende Prozess- und Kostenkontrolle erhalten und haben.

Beide Sitzungen sind sehr intensiv.

Ein halbstündiges persönliches, telefonisches Vorgespräch zur Abklärung der Bedürfnisse kann unverbindlich und ohne Kosten vereinbart werden, damit Sie erfahren können, ob "die Chemie stimmt", was eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine konstruktive Zusammenarbeit ist.

Bei den Gruppen helfen sich die Teilnehmer gegenseitig in die Lösung und damit in den Zustand zu kommen, den Sie sich wünschen. Jede Aufstellung des anderen hilft jedem Teilnehmer weiter und bereichert ihn und hat somit immer auch etwas mit ihm selber zu tun. Jeder Anwesende kann sich auch in den neu gewünschten Zustand des anderen hinein fühlen, denn die Aufstellungen enden in der Regel mit dem Zustand, den der Aufstellende angestrebt hat.

Ich kann hierzu gerne ein Beispiel bringen: Ein Teilnehmer hatte sich die Lebensfreude als lohnenswerten Zustand ausgesucht und wollte auf die Beziehung zu seiner Freundin, die sich von ihm getrennt hatte und inzwischen eine neue Partnerschaft lebte, schauen. Es zeigte sich in der Aufstellung, dass die Partnerschaft vorbei war und daß er sein Lebensglück dort nicht mehr finden würde. Also wurde in einer guten Art und Weise die Trennung vollzogen und der Aufstellende ins Leben, an dem er aufgrund der Trennung nicht mehr teilnahm, geführt. Aus anderen Aufstellungen konnte er sehen und nachvollziehen, wie er, wenn er im Schmerz gefangen sein sollte, sich aus diesem in einer guten Art und Weise befreien und zurückziehen konnte und wie er nach dieser Bewegung befreit wieder am Leben oder an einer neuen Partnerschaft teilhaben kann. Aus einer weiteren Aufstellung konnte er mitnehmen, wie wichtig es ist nach so einer Trennung wieder zu sich nach Hause, im Inneren und im Äußeren zu gehen und zu kommen. Aus einer anderen Aufstellung konnte er sehen, was es für einen Preis haben kann, nach einer Trennung eine lockere sexuelle Beziehung mit der getrennten Partnerin weiter zuleben. In einer anderen Aufstellung konnte er sehen, .......

"Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen." Max Frisch

Ich halte in der Regel für dringende Fälle noch einen kurzfristigen Einzeltermin in der Woche frei.

Falls Sie noch Fragen dazu haben, freue ich mich, wenn Sie mir kurz mailen (Klamser(at)Barbara-Klamser.de) oder mich morgens zwischen 8:00 - 8:30 Uhr auf meinem Festnetz 069-80068720 anrufen. Bitte beachten Sie hierbei, dass in der morgendlichen offenen Sprechstunde auch andere Personen mich erreichen wollen.

Ich freue mich auf Sie und auf Ihre Themen.

Mit herzlichen Grüßen

Barbara Klamser

"Wir arbeiten bei den Aufstellungen mit dem Verändern der inneren Bilder. Wir beginnen mit dem Anfangsbild, das in der Regel das Problem schon zeigt, gehen durch Bewegungen zu anderen, vorläufigen Bildern über, um dann zum Lösungsbild zu gelangen, bei dem sich jeder innerhalb dieses Bildes wohl fühlt. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das Innere versteht sofort die Bilder, es lebt ja nach ihnen. Der Verstand versucht, diese Bilder während und nach dem Seminar zu verstehen, und da er dabei in der Regel überfordert ist, warnt er erst einmal davor. Er warnt nach einer Einzel- oder Gruppensitzung besonders vor dem Lösungsbild. Aber mit der Zeit merkt er, dass die Lösungsbilder gut tun und wird dann ruhiger. Deswegen fühlt mehr während und nach den Aufstellungen, als dass Ihr verstehen wollt." Barbara Klamser