| Die systemische Therapie ist nun wissenschaftlich anerkannt |
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Die Systemische Therapie wurde nun offiziell wissenschaftlich anerkannt!
Eine freudige Nachricht.... ...die systemische Therapie ist im Dez. 2008 offiziell von dem "Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie nach § 11 PsychThG" (WBP) wissenschaftlich anerkannt. Mehr dazu finden Sie auch hier. Damit ist die systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren sowohl für die Psychotherapie Erwachsener als auch für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie eingestuft worden. Die Verbände der systemischen Therapie (Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und Systemischer Gesellschaft (SG)) erwarten nun, dass die systemische Therapie damit auch für den ambulanten Bereich als Leistung der gesetzlichen Krankenkasse zugelassen wird. "Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie stellt zusammenfassend fest, dass die Systemische Therapie bei Erwachsenen für Behandlungen in folgenden Anwendungsbereichen als wissenschaftlich anerkannt gelten kann: (1) Affektive Störungen, (5) Essstörungen, (7) Psychische und soziale Faktoren bei somatischen Krankheiten, (9) Abhängigkeiten und Missbrauch (Heroinabhängigkeit meist in Kombination mit Methadonbehandlung) sowie (10) Schizophrenie und wahnhafte Störungen. Damit kann die Systemische Therapie für die geforderte Mindestanzahl von fünf der 12 Anwendungsbereiche der Psychotherapie bei Erwachsenen als wissenschaftlich anerkannt gelten und entsprechend als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten gemäß § 1 Abs. 2 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten empfohlen werden. Für den Bereich der Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen kann die Systemische Therapie für Behandlungen in folgenden Anwendungsbereichen als wissenschaftlich anerkannt gelten: (1) Affektive Störungen und Belastungsstörungen, (4) Essstörungen und andere Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen, (5) Verhaltensstörungen mit Beginn in Kindheit und Jugend und Tic-Störungen (für Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen) sowie (7) Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Störungen der Impulskontrolle, Störungen der Geschlechtsidentität und Sexualstörungen, Abhängigkeit und Missbrauch, Schizophrenie und Wahnhafte Störungen (beschränkt auf Drogen- und Substanzmittelmissbrauch). Damit kann die Systemische Therapie für die geforderte Mindestanzahl von vier der acht Anwendungsbereiche der Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie als wissenschaftlich anerkannt gelten und entsprechend als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gemäß § 1 Abs. 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten empfohlen werden." Prof. Dr. Gerd Rudolf, Stellvertretender Vorsitzender des WBP "Die Liebe hört nicht auf, wenn jemand woanders ist oder gegangen ist, sie erreicht uns immer noch." Barbara Klamser
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Die Systemische Therapie ist nun wissenschaftlich anerkannt!

