Fallbeschreibung - und meine Arbeitsweise PDF Drucken E-Mail

Fallbeschreibung und meine Arbeitsweise


Ich habe es wirklich probiert einen Fall aus dem letzten Seminar zu beschreiben, aber es geht nicht.

Es sind zu viele Kleinigkeiten, die ich gar nicht zu Papier bringen könnte, weil sie mit allem resonieren, was ich habe und was ich bin.

Etwas Größeres arbeitet nicht nur im Außen bei mir und meiner Arbeit, sondern auch in meinem Innern und führt mich und gibt mir alles, was ich brauche, um Euch zu helfen.

Es gibt mir ständig Tipps, Anweisungen, Bewegungen, wo ich zu sein habe, wie ich zu sein habe und wie ich nicht zu sein habe.

Man müsste mich anbinden, damit ich nicht meiner Bewegung folge. Man müsste mir den Mund zukleben, damit ich es nicht sage, man müsste mir den Kopf festhalten, damit ich ihn nicht drehe, man müsste,....

Ich bin ständig in meinem Körper und spür rein, welche Bewegung muss ich machen, welchen Satz sagen, wie welchen Satz sagen, lachen, nicht lachen, darauf hinweisen, den Kopf drehen, jemanden anschauen, jemanden berühren,  jemanden Zeit lassen, jemanden beobachten, erspüren, mit spüren, beschreiben, dem Klienten es zu trauen, vertrauen, es wirken lassen,...

Ein Segen, weiß ich selber, wie die Aufstellungsarbeit wirkt.

Es wirkt alles, jeder Satz, jede Geste, jede Nicht-Geste,...jedes innere Begleiten, ...jedes ....

Ich bin ständig im Einsatz, inzwischen auch nachst, während ich schlafe.

Mein Leitsatz für mein Leben und meine Arbeit, den ich verinnerlicht habe, lautet:

Ich bekomme immer alles, was ich brauche, für alles, was ich machen will und werde.

Aber das ist eine heiße Kiste. Wenn man nicht ständig gegenwärtig ist und nicht von Grund auf gereinigt ist, dann sollte man mit diesem Glaubenssatz nicht arbeiten, weil er immer wirkt, egal, welchen Gedanken man hat.

Meine Arbeit sind einzigartige und minutiöse Bewegungen in mir, die ich nach Außen bringe, die einher gehen mit einer Mimik, Körperhaltung, Stimme, Gehör, halt meinen ganzen Sinnen, meiner ganzen Aufmerksamkeit, meinem ganzen Mut und meinem ganzen Vertrauen und ist leicht, witzig und in der Regel gut zu nehmen, wenn man im Frieden mit mir und meiner Arbeit ist und wenn man mir vertraut und sich öffnet, ansonsten nicht.

Aber schaut, ob er mir und meiner Arbeit vertrauen könnt.

Ich kann es.

Ich meine mir und meiner Arbeit vertrauen.

Es geht bei meiner Arbeit immer nur um den nächsten Schritt, den ich erspüre und der sich mir öffnet, selbst, wenn ich noch nicht weiß, wie es dann weiter geht. Aber das Ziel kenn ich genau.

In dieser Arbeitsweise steckt eine Genialität, die mich vor Fülle erfüllt sein lässt, wo ich dann eine Soletherme aufsuchen muss, um wieder leer zu werden für Neues.

Es ist unbeschreiblich.

"Ich weiß, dass ich weiß." Barbara, Susanne, Margarete Klamser

Wenn ich zum Beispiel eine Therme wieder rentabel mache, dann brauchen mich die Angestellten nur beobachten und sich dem Beobachteten öffnen. Also ich gehe nicht rum und analysiere, so von wegen, erzählen Sie mir mal, sondern, ..... meine Bewegung führt mich zu den Plätzen, die ich aufsuchen soll, damit... läßt mich Dinge machen, die....

Wie zum Beispiel: Ich war in der Sauna immer ganz unten, also auf dem Boden gesessen und gegenüber den Saunagängern, warum auch immer. Nun kam ein Mitarbeiter der Therme in die Sauna und bereitete die Sauna für den nächsten Aufguss vor. Ich saß aber nicht mehr, wie soviele Male ganz unten, halt auf dem Boden, sondern auf der untersten Saunapritsche, Das fiel dem Angestellten natürlich sofort auf und dadurch fragte er mich spontan, er hatte auch kurz vorher gesehen, dass ich meinen Haare gewaschen hatte und wusste auch schon vorher, dass ich eigentlich gleich, nämlich in zwei Minuten den Saunatrackt verlassen würde: "Was machst Du denn jetzt hier und Du sitzt ja jetzt eins höher?!"  Ja sagte ich, ich trockne gerade meine Haare, aber verrate es keinem weiter. Er lachte sich schlapp und sagte, das gibt es doch nicht, dass sich hier jemand in der Sauna die Haare trocknet. Anmerkung: Die Föhnlösung dort in der Therme sind nämlich alle schlecht zu händeln gewesen, wenn überhaupt. Mehr brauchte ich nicht zu tun, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Die gute Bewegung und die gute Lösung ist auf eine einfache, leichte, witzige, plastische Weise ins Rollen gekommen. Ich gab ihm kurz drauf noch mit, lass Dir etwas einfallen und viel Spaß dabei. Die hatten nämlich alle keinen Spaß mehr in dieser Therme, die Angestellten nicht mehr wirklich, die Besucher auch nicht und die noch Nicht-Besucher ohne hin nicht. Die lange Saunanacht wird voll sein, das konnte ein Angestellter selber schon wahrnehmen. Die Leute werden dicht gedrängt in der Sauna stehen, um alles mit zu bekommen, was dort da jetzt beboten wird. Und alle werden ihren Spaß haben. Ach und übrigens! Es war ein "Ossi", der meine Anregungen in einer Schnelligkeit erkannt und umgesetzt hat, die beeindruckend waren. Ich glaube Angela Merkel ist doch auch ein "Ossi"......Ihrer Persönlichkeit gehört mein Herz, denn Sie hat die schwierigste Aufgabe in diesem unserem Land...

Ein heikles Beispiel aus der Schule: Jemand fuchtelte mit einem Messer rum..... alle hatten Angst, die Lehrer, die Schüler, die Sekretärinnen..., die ganze Menschheit.... und er schaute keinen mehr an. Man steckte/sperrte ihn nun in einen langen, recht schmalen Raum. Als ich vorsichtig den Raum betrat, stand er ganz am anderen Ende von diesem Raum und schaute aus dem Fenster. Ich beließ diesen Sicherheitsabstand für Ihn in der vollen Länge und forderte ihn auch nicht auf, mich an zu schauen, sondern sagte: Meinst Du, Du gewinnst oder Du verlierst, wenn Du das machst. Und er sagte nach einer kurzen Pause, er verliert, ohne sich dabei um zu drehen. Diese Klarheit von ihm berührte mich sehr und ich erklärt ihm nur ganz kurz und einfach, dass er im Grunde alles in der Hand hätte, wie sein Leben weiter gehen würde und dass die Lehrer hier nicht wirklich böse wären, sondern jetzt nur Angst vor ihm hätten und dass er aber noch alles drehen könnte. Und ob er auch spüren würde, wenn er diese Schule verlassen würde, dass es für ihn innerhalb der ersten drei Wochen an der nächsten Schule genau die selbe Situation wieder geben würde. Dies bestätigte er mir, weil er dies einfach auch selber erspürt hatte.Ich gab ihm noch mit auf dem Weg, wenn er seine Situation jetzt noch drehen würde, dann hätte er diese für sein ganzes weiteres Leben getan. Während dieser sehr kurzen Unterhaltung hob er den Kopf, drehte ihn zu mir hin, sah mich an und kam einen Schritt auf mich zu. Er hat es gedreht bekommen und die Lehrer, die ganze Schule, das ganze Leben haben ihm noch... Mehr war nicht zu tun.


Meine Ausbildung zu dieser Art zu arbeiten begann im Mutterleib, als ich dort etwas tat, was ganz anders war zu dem, was andere taten, die bei mir in der unmittelbaren Nähe waren.

Inzwischen mit Liebe.

Herzlichst

Barbara, Susanne, Margarete Klamser


Ach, übrigens, ich sitze immer mit offenen Augen da, nie mit geschlossenen, selbst wenn ich.....

Und noch etwas:

Die Leute fragen sich, was ich in der Flasche drin habe, die ich immer mitnehme.

Allerbestes Wasser, nur allerbestes Wasser.


So, jetzt wisst ihr es.

Herlichst

Babara Klamser