| Veröffentlichungen |
|
|
|
VeröffentlichungenFalls Sie Interesse haben, dass ich auch für Ihre Zeitung/Zeitschrift einen Artikel schreibe, dann sprechen, telefonieren oder mailen Sie mich einfach an. Ich freue mich auf Ihren Themenvorschlag.Sinne und Besinnung - Männliches und Weibliches ins Gleichgewicht bringen!
- Erschienen in der Zeitschrift "Lebens t räume Oktober 2006 -
Wenn wir auf eine leichte Art und Weise eine gute Veränderung in die Familie, Partnerschaften, in das Berufsleben, in das Miteinander bringen wollen, fühle ich, dass es Zeit ist, die Frauen in Ihre wahre Kraft und in ihre bedingungslose Liebe zu bringen. Warum setze ich bei den Frauen an und was ist eine Frau überhaupt? Einerseits läuft, wenn wir weit schauen, letztendlich alles auf das Gleichgewicht zwischen Männlichem und Weiblichen heraus, ohne dabei das Männliche und das Weibliche zu verleugnen, in das wir hinein geboren wurden. Die Männer sind der Fels und die Frauen sind die Brandung.
Lassen wir dieses Bild wirken, so spüren wir, dass die Männer sehr beständig sind, nämlich der Fels in der Brandung, die Frauen einer ständigen Wandlung unterzogen sind, und dass sich die Frauen immer wieder an dem Felsen brechen, ihn aber auch in einem fort um- spülen und die Ecken und Kanten in einem Teilbereich damit letztendlich abrunden. >> Missbrauch, > die Orientierung statt der Orientierungslosigkeit, "Satt werden", "satt sein", "satt bleiben" in der Partnerschaft
- erschienen in der Zeitschrift Einblick 09/10/2006- Ein körperliches, geistiges und seelisches "satt werden, sein, blei- ben" in einer Partnerschaft gehört zu den größten Sehnsüchten, die es im Leben gibt. Wie und wann werde ich nun in einer Partnerschaft satt? Beginnt das "Sattwerden" mit dem Sichverlieben? Die grundlegende Reihenfolge und Regel für "satt werden, sein und bleiben" gepaart mit einer reizvollen, wohl schmeckenden, sich fort- während verändernden Würze in einer Partnerschaft ist: Ich liebe mich zuerst auch in der Anfangsphase, Es bedeutet, zuerst lebe ich meine Nähe mit mir selbst, auch wenn ich schon mit einem Partner verbunden bin. Also ziehe ich mich zurück und schaue auf mich, nehme mich wahr, erkenne wo, wann, welche Nahrung ich körperlich, geistig und seelisch brauche, stehe für mich ein und sorge für meine ganz spezielle Nahrungszusammensetzung und Nahrungszuführung, zum Beispiel durch ein gutes Buch, einen Spaziergang in der Natur, eine Massage, ein Freundinnen-/Freundestreffen, ein Stillwerden, eine saure Gurke in der Schwangerschaft oder für was auch immer. Jedoch können wir einen speziellen und lebens-not-wendigen (die Not abwendenden) Teil unserer speziellen Nahrungszusammensetzung, der uns rund um "satt werden und satt sein" lässt, nur über unsere Eltern und unsere Ahnen bekommen. Hier ist der Platz für uns, an dem wir bis an unser Lebensende klein und bedürftig sein dürfen, können und sollen, damit wir uns mit der für uns und nur für uns speziell bestimmten Nahrungszusammensetzung wie unserer Eltern-Ahnen-Kraft, unseres Eltern-Ahnen-Haltes, unserer Eltern-Ahnen-Geborgenheit, unserer Eltern-Ahnen-Wärme, unserer Eltern-Ahnen-Rückendeckung, unserer Eltern-Ahnen-Unterstützung, unseres Eltern-Ahnen-Segens auffüllen und so auf eine einfache und wirkungsvolle Art und Weise satt werden. Hier werden die Männer bei ihrem Vater und ihren männlichen Ahnen ganz Mann und die Frauen bei ihrer Mutter und ihren weiblichen Ahnen ganz Frau und können in diesem Zustand mit und in ihrer ganzen männlichen oder weiblichen aufgefüllten und dann überfließenden Kraft und Entfaltung dem gegengeschlechtlichen Partner erst wirklich "satt" begegnen. Würden unsere Freunde/Freundinnen und unser(e) Partner(in) für die oben beschriebene spezielle Nahrungszusammensetzung aufkommen müssen, wären und sind sie, wie viele es von uns schon erlebt haben, innerhalb kürzester Zeit überfordert, ausgebrannt, stumpf und leer. Nun können wir denken, dass wir einen Partner in dieser Entwicklungsstufe gar nicht mehr brauchen, um wirklich "satt zu werden, zu sein und zu bleiben". Dies stimmt natürlich nicht. Einerseits liegt die Bereicherung so einer Partnerschaft in der kompletten Andersartigkeit des jeweiligen Partners und damit in der spannenden Ergänzung. Und andererseits kommt, da wir zur Hälfte Vater und zur Hälfte Mutter sind, das Auffüllen der weiblichen Seite in dieser Entwicklungsstufe bei einem Mann, will er ganz Mann bleiben und nicht wieder zum großen Teil Mutters Sohn werden, zum überwiegenden Teil von dem überfließenden Weiblichen der Partnerin, und umgekehrt, kommt der männliche Anteil einer wirklichen Frau dann vermehrt, will sie ganz Frau bleiben und nicht zum großen Teil Vaters Tochter werden, von dem überfließenden Teil der männlichen Energie des männlichen Partners. Meine Familie - diese zwei Worte lösen bei allen von uns widersprüchliche Gefühle aus. Selten erinnern wir uns an Liebe, Geborgenheit und Halt. Allzu häufig spüren wir Wut, Verbitterung und Enttäuschung und haben noch Vorwürfe in uns. Mithilfe des Familienstellens können wir im Nachhinein die Ordnung wiederherstellen, die uns einerseits Kind und andererseits erwachsen, eigenständig und ganz Frau oder ganz Mann werden lässt und uns ermöglicht, eine rundum "satt werdende, seiende und bleibende" Partnerschaft zu führen. Dies geht aber nur, wenn wir wirklich hungrig sind und zudem mutig genug, um weiter zu schauen, als uns unsere Geschichten bisher haben blicken lassen. Stehen wir also mithilfe der Familienaufstellungen mit beiden Beinen gut verwurzelt und aufrecht im Leben und in unserem tatsächlichen geschlechtlichen Sein, dann ist der nächste Schritt, sich auch aufrichtig mithilfe der Kraft, der Wärme, der Geborgenheit und der Rückendeckung unserer Ahnen für sich als Frau oder für sich als Mann einzusetzen. Dann lebt ein vielfältiges und umfassendes Buffet in der Partnerschaft von dem Miteinanderreden, dem Sprechen über unsere speziellen Gefühle: Freuden, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte zum Beispiel. Die Palette dabei ist groß und reichhaltig. Der Sprachlosigkeit, die allzu häufig in den heutigen Partnerschaften zu finden ist, kann mithilfe wesentlicher Dialoge entgegenwirkt werden. Es handelt sich hierbei um ein regelmäßiges, ungestörtes Gespräch zu zweit von anderthalb Stunden Dauer, bei dem jeder die Gelegenheit hat, jeweils abwechselnd eine Viertelstunde verbal oder nonverbal (nur durch Augenkontakt) nur von sich zu erzählen. Das Thema lautet: Ich erzähle dir, was mich zurzeit am stärksten bewegt - sei es innerhalb oder außerhalb der Partnerschaft. Diese Zwiegespräche entwickeln, vertiefen und nähren nicht nur die Partnerschaft, sondern selbstverständlich auch Freundschaften, Begegnungen unter Geschwistern und auch berufliche Beziehungswelten. Lebt man nun zuerst die Liebe zu sich selbst und dann erst die Liebe zum Partner, ist der nächste wichtige Schritt jedem zuzugestehen dem eigenen Lebensweg weiter zu folgen und dem eigenen Wachstum weiterhin Raum zu geben, was der partnerschaftlichen Nahrung natürlich immer eine abwechslungsreiche, nie langweilig und fad werdende Würze verleiht. Nun lässt sich sagen: "Es gibt drei Qualitäten von Partnerschaftsreisen: Eine Reise von der Liebe und vom "satt werden und satt sein" weg, eine Reise zur Liebe und zum "satt werden und satt sein" zurück und eine Reise in der Liebe, weil beide Partner in einer umfassenden und guten Weise "satt sind und bleiben" und so wohltuende Reisegefährten sind". "Auf welcher Reise befinden Sie sich mit Ihrem Partner?" Barbara Klamser "Die seelische Bindung an die Mutter ist sowohl für Söhne wie für Töchter die stärkste Bindung ihres Lebens. Keine andere Bindung im Leben kommt dieser Bindung in ihrer Qualität und Intensität gleich. Keine hat solche weitreichende Konsequenzen für das gesamte Leben eines Menschen. Keine wirkt stärker über viele Generationen als Grundlage für ein glückliches oder unglückliches Leben. Die Mutter-Kind-Bindung ist daher auch die Quelle der meisten seelischen Verwirrungen." Franz Ruppert |
Veröffentlichungen

